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Faradayscher Kreisel
zur Trennung von Magnetfeldern und der Energiegewinnung aus dem Erdmagnetfeld oder anderen Magnetfeldern

Einleitung: In Bild 1 ist zu sehen wie der untere Magnet vom oberen Magneten angezogen wird. Eine Trennscheibe (Glas ect.) verhindert dabei den Weg nach oben. Es gibt kein nichtferromagnetisches Element (gemeint sind Elemente die einen Magneten nicht anziehen) das ein herunterfallen des unteren Magneten bewirken würde wenn man es (so wie im Bild beispielsweise das Element Kupfer) dazwischen schieben würde. Deswegen hatte ich folgende Idee: Wenn man "Feuer mit Feuer" bekämpfen kann, dann muss man eben "Magnetfelder mit Magnetfeldern" bekämpfen ! Mir fiel dabei der Effekt ein den man beobachten kann wenn man einen starken Magneten in ein Alu oder Kupferrohr fallen lässt: Er schwebt sanft nach unten da durch die metallischen (nicht ferromagnetischen !) Metalle verwirbelte Magnetfelder erzeugt werden.


Bild 1

Um das zu testen musste ich also Faradaysche Käfige bauen die sich in Bewegung befinden. Denn auch so müssten neue, verwirbelte Magnetfelder durch daneben befindliche Magneten entstehen. Ich baute also zunächst unmagnetische, aber elektrisch leitfähige Faradaysche "Käfige" aus Kupfer. Idealerweise wäre die perfekte Bauform im Querschnitt viereckig, leicht Trapezförmig gewesen, aber so ein Material war schwer zu bekommen, und die passenden Deckel und Böden erst recht. Und da ich im Netz schon passende runde Kupferscheiben fand musste ich mir nur noch das passende Kupferrohr besorgen. Das ging sehr schnell, und in kurzer Zeit hatte ich ca. 75 geschlossene Kupferzellen hergestellt die ich am Umfang einer drehbaren Glasscheibe, die ich für meine früheren Versuche gebaut hatte, befestigte.

Als ich den Faradaschen Kreisel zum ersten zwischen die beiden Magneten brachte und ihn langsam drehte, passierte leider gar nichts ! Dann erhöhte ich die Geschwindigkeit und plötzlich begann der untere Magnet hin und her zu wackeln, und nach noch einer weiteren Erhöhung der Drehzahl fiel der Magnet runter ! Zu sehen ist das auf den nachfolgenden 2 Videos:

Ok, dieses Problem war gelöst: Man kann Magnetfelder zwischen 2 Magneten (Bild 1) trennen wenn man ein Gegenfeld erzeugt !

Jetzt hatte ich aber noch eine weitere Idee: Fast jede Energieform die uns umgibt kann problemlos angezapft werden: Sonnenenergie, Windenergie, alle Arten der Wasserenergie, Erdwärme, Atomenergie sowie sämtliche fossilen Energieformen. Eine Energieart fehlt aber bisher noch auf dieser Liste der anzapfbaren Energieformen, nämlich die Energie des Erdmagentfelds obwohl die sogar ständig vorhanden ist im Gegensatz zu beispielsweise der Wind oder der Sonnenenergie. Das liegt daran dass die sich nicht so leicht anzapfen lässt weil die Magnetwellen der Erde statisch, also unbeweglich sind. Ein stehendes Auto kann ja auch niemanden überfahren !

Deswegen hatte ich die Idee dass man den Faradayschen Kreisel nur ein wenig anders bauen muss um Erdmagnetfelder mit verwirbelten Erdmagnetfeldern zu bekämpfen ! In diesem Fall müssen die Faradayschen "Zellen" aber idealerweise aus einem ferromagnetischem Element bestehen, denn da die ist die Wechselwirkung mit dem Erdmagnetfeld wesentlich stärker. Wird so ein Kreisel (Bild 2) in Bewegung gesetzt entstehen ab einer gewissen Geschwindigkeit Wirbelströme die in eng anliegende, stationär befestigte, also unbewegliche Kupferspulen oder andere leitende Materialien induzieren, und diese können dann unter Zuhilfenahme einer Brückengleichrichterschaltung, Frequenzwandler, Frequenzumrichter ect. abgenommen werden. Die Stromabnehmer, also die Kupferspulen ect. können auch direkt auf dem Kreisel angebracht sein, das macht diesen aber unnötig schwerer wodurch mehr Energie benötigt wird um ihn in Schwung zu halten und es kommt das Problem hinzu dass man nicht einfach ein Kabel anschliessen kann weil sich dieses ja auch mitdrehen würde.


Bild 2

Wird der Faradaysche Kreisel ideal gebaut, also z.B. im Vakuum betrieben (um den Luftwiderstand zu verhindern), und hat er 1 bis 2 Meter oder sogar noch mehr im Durchmesser, dann könnte der abgenommene Strom ausreichen um den Motor zu betreiben der den Kreisel dreht. In diesem Fall würde sich der Faradaysche Kreisel wie ein Perpetuum Mobile benehmen, er wäre es aber nicht per Definition, da er ja seine Energie aus dem Erdmagnetfeld bezieht.

Fragen, Anregungen und Kontakt bitte per Mail: kontakt@faradayscher-kreisel.de

Erstveröffentlichung 9.9.2019

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